ARBEITSINTEGRATION ASYLBEWERBER

Arbeitsintegration Asylsuchende

Für Unterhalt und Pflege von kommunalen Schutzgebieten sind die Gemeinden zuständig. Gerade in kleinen Gemeinden fehlt aber häufig das Fachwissen sowie ausreichend Arbeitskräfte, um diese Gebiete optimal zu betreuen. Gleichzeitig besteht in vielen Gemeinden das Bedürfnis, vorläufig Aufgenommenen und Asylsuchenden eine sinnvolle Beschäftigung zu ermöglichen.

Vorteile für Asylsuchende

Die Arbeit in den Naturschutzgebieten bietet Asylsuchenden eine sinnvolle Beschäftigung und der enge Kontakt zu den Feldeinsatzleitern ist ein wichtiger Schritt für die Integration in die Schweizer Kultur. Die Arbeitserfahrung kann bei der künftigen Stellensuche helfen.

Vorteile für die Natur

Dank der vielen Hände können Naturschutzarbeiten genauer und ökologisch sinnvoller durchgeführt werden. Beispielsweise können die Neophyten anstatt gemäht mit den Wurzeln ausgerissen werden. Dies ist eine nachhaltigere Bekämpfungsform, die zu schnelleren und besseren Resultaten führt.

 Ziele

  • Die Natur erleben Die Asylsuchenden können sich frei in der Natur bewegen und sich sinnvoll betätigen. Dabei setzten sie sich mit den lokalen Lebensräumen und Lebewesen auseinander und entwickeln einen Bezug zur Natur.
  • Zusammenhänge erkennen und Integration Die Asylsuchenden können ihre sprachlichen und kulturellen Kenntnisse verbessern und lernen eine weitere Seite ihrer neuen Heimat kennen. Sie werden für die Vielfalt der Lebensräume sowie die komplexen Zusammenhänge von Natur und Gesellschaft sensibilisiert.
  • Fachwissen und Arbeitserfahrung sammeln Die Asylsuchenden erlernen praktische Fähigkeiten, die ihnen bei der künftigen Stellensuche helfen können.

Interesse?

Kontaktieren Sie uns über info@naturnetz.ch

Bisherige Projekte

Arbeitseinsätze mit Asylsuchenden

Im Auftrag von Grün Stadt Zürich bekämpfen Asylsuchende gemeinsam mit Fachpersonen des Naturnetztes Neophyten und andere Problempflanzen mitten in der Stadt Zürich. Seit über fünf Jahren suchen Asylsuchende des AOZ Strassen, Wege, Hecken und öffentliche Plätze in den Stadtteilen Affoltern, Höngg und Altstetten ab. Bewaffnet sind die fleissigen Helfer dabei mit Pickel, Rebscheren und Kompostsäcken und machen sich an rund 40 Einsätzen pro Jahr vor allem auf die Jagd nach Berufskraut und Goldrute. 

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