UMWELTBILDUNGS-WOCHE

Umweltbildungwochen

Freiwillige Einsätze von Schulklassen sind wichtige Stützpfeiler bei der Aufwertung und Pflege von ökologisch wertvollen Gebieten. Die Schülerinnen und Schüler sollen aber bei einem Umwelteinsatz nicht nur körperlich etwas leisten, sondern auch die ökologischen Zusammenhänge kennenlernen. 

Montag Dienstag Mittwoch Donnerstag Freitag
Anreise Arbeitseinsatz Arbeitseinsatz mit Umweltbildung Arbeitseinsatz Arbeitseinsatz
Mittag Mittag Mittag Mittag Mittag
Einführung und Arbeitseinsatz Arbeitseinsatz Freizeit Exkursion mit Umweltbildung Abschied und Abreise

Ziele

  • Ökologische Aufwertungen in Naturschutzgebieten des Kantons Zürich
  • Praktischer und emotionaler Zugang zur Natur
  • Ganzheitliches Lernen (Handeln – Erleben – Verstehen)

In Kürze

Dauer  1 Schulwoche (an maximal 5 Terminen im Jahr)
Stufe Zyklus 2 und 3
Ort

Naturschutzgebiet Thurauen bei Flaach

Übernachtung auf dem Wydhof in Flaach

Kurzbeschrieb Praktischer Arbeitseinsatz mit Umweltbildungsblöcken im Naturschutzgebiet der Thurauen
Preis

Fachliche Begleitung und Umweltbildung (ohne Unterkunft und Verpflegung)

CHF 500.00

Anmeldung

Tel:  044 533 11 31

Mail: info@arbeitseinsatz.ch

 

Bezug zu Lehrplan 21 und Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE)

Zyklus 2

 

 

 

NMG.2.4.d: Die Schülerinnen und Schülerkönnen Merkmale von Pflanzen und Tieren beschreiben, die diesen erlauben, in einem bestimmten Lebensraum zu leben.

NMG.2.6.g: Die Schülerinnen und Schüler können unterschiedliche Beziehungen und Verhaltensweisen von Menschen zu Pflanzen, Tieren und natürlichen Lebensräumen beschreiben und vergleichen und aus verschiedenen Perspektiven betrachten. Die Schülerinnen und Schüler können Schutz- und Verhaltensregeln zu Pflanzen und Tieren anwenden.

NMG.2.6.h: Die Schülerinnen und Schüler können zu Einflüssen des Menschen auf die Natur mögliche Folgen abschätzen, Erkenntnisse dazu ordnen und über eigene Verhaltens- und Handlungsweisen nachdenken.

Zyklus 3

 

NT.9.3.b: Die Schülerinnen und Schüler können zum Einfluss des Menschen auf Ökosysteme verschiedene Perspektiven einnehmen und prüfen, welche langfristigen Folgen zu erwarten sind.

NT.9.3.c: Die Schülerinnen und Schüler können eigene Ideen und Visionen zu einem verantwortungsvollen Umgang mit der Natur entwickeln und begründen.

RZG.3.1.e: Die Schülerinnen und Schüler können Schutzmassnahmen von natürlichen Systemen bewerten und über mögliche nachhaltige Nutzungen nachdenken.

In folgendem Kalender sehen Sie alle freie und besetzte Termine für buchbare Einsätze:

Bisherige Projekte:

„Auf Pirsch in den Thurauen“, August 2021

Im Zürcher Weinlandversteckt sich eine ganz besondere Landschaft. Das Gebiet, in dem die Thur in den Rhein fliesst, wurde vor einigen Jahren renaturiert und hat sich innert kürzester Zeit zu einem Juwel für Pflanzen und Tiere entwickelt.

Doch dieses Paradies der Artenvielfalt braucht auch viel Pflege. Im August 2021 verbrachten 7 Schülerinnen und Schüler aus Bern ihr jährliches Klassenlager in den Thurauen und packten kräftig mit an. Das Abenteuer begann bereits am Montag mit der Anfahrt per Postauto nach Flaach. Nach der Begrüssung durch die Mitarbeiterinnen des Naturnetzes, wurden knallorange Velos verteilt und der Schluss der Reise wurde auf zwei Rädern fortgesetzt. Ziel war der Wydhof in Flaach. Dieser wunderschöne Bauernhof wird für die nächsten vier Nächte das Zuhause der Schulklasse sein, denn sie schlafen im umgebauten Stall gemütlich im Stroh.

Nach einem kurzen Mittagessen ging es hochmotiviert per Velo in das Naturschutzgebiet und die Schülerinnen und Schüler machten sich voller Elan an den Kampf gegen die invasive Goldrute und das Springkraut. Nach einer erholsamen Nacht im Stroh, ging es am Dienstag tatkräftig weiter, die Arbeit wurde aber durch kurze Infoblöcke der Einsatzleiterin aufgelockert, eine perfekte Gelegenheit um sich etwas auszuruhen. Am Mittwoch gab es neben der intensiven Arbeit auch einen Workshop zum Thema Neobiota, die Teilnehmenden möchten ja auch verstehen, warum sie diese harte Arbeit leisten und wie sehr die Natur von ihrem Einsatz profitiert. Am Nachmittag genoss die Klasse einen freien Halbtag und einige der Schülerinnen und Schüler trauten sich trotzt kühler 15 Grad in den Pool auf dem Wydhof.

Am Donnerstagmorgen wurde nochmals kraftig angepackt. Nach einem gemütlichen Picknick an der Thur, erforschten die Jugendlicher unter Anleitung einer Fachperson des Naturnetzes die Tierwelt im Auenwald. Dabei wird vor allem die Entdeckung eines Eisvogels lange in Erinnerung bleiben. Am Freitag ging es nach dem Packen nochmals kurz ins Feld, bevor sich die Gruppe nach einem gemütlichen Picknick auf den Rückweg zur Bushaltestelle machte. Müde aber sehr zufrieden verabschiedeten sich Einsatzleiter und Schulklasse und die Gruppe machte sich auf den langen Weg zurück in Richtung Bern.

de_DEDeutsch